Infrastruktur PDF
 
            Straßennetz
            Schienennetz
            Häfen und Flughäfen
            Gasnetz
            Gewerbe- und Industriegebiete
           
 
 
 
 
 
 Straßennetz
 
 
Gegenwärtig besitzt Galicien ein modernes Straßennetz, das eine schnelle und sichere Verbindung der vier Provinzen untereinander, mit dem Rest der iberischen Halbinsel sowie mit Europa ermöglicht.
 
Das Straßennetz wurde in den letzten Jahren erheblich ausgebaut und verbessert. Dadurch konnten die Sicherheit auf den galicischen Straßen erhöht und die Fahrzeiten reduziert werden.Im Rahmen der neuen Planung sind erhebliche zusätzliche Investitionen in das Autobahn- und Schnellstraßennetz vorgesehen, die schon bald in Angriff genommen und die Galicien mit einem noch dichteren und leistungsfähigeren Straßensystem versehen werden.
 
 
                           
 
 
 
Gegenwärtiges Strassennetz                                                                                                                  Geplantes, zukünftiges Strassennetz
                   
 
Gegenwärtiges Netz
 
 
 
 Schienennetz
 
Gegenwärtig verbindet die Eisenbahn die wichtigsten Städte Galiciens untereinander und Galicien mit dem übrigen Spanien und mit Portugal. Der neue Investitionsplan für das galicische Schienennetz sieht den Bau des AVE [spanischer Hochgeschwindigkeitszug] vor, der ebenfalls die wichtigsten Städte miteinander sowie mit Madrid (in höchstens 2h 59’) und – an der kantabrischen Küste entlang – mit Bilbao (in höchstens 1h 48’) verbinden wird. Die portugiesische Regierung studiert zurzeit die Verbindung zwischen Portugal und Galicien mittels eines Hochgeschwindigkeitszuges.
 
 
                       
 
 
 
 Häfen und Flughäfen
 
Mit 127 Häfen entlang seiner Küste hat Galicien eine herausragende maritime Position. Die wichtigsten sind – von Nord nach Süd – die von San Ciprián, Burela, Ferrol, A Coruña, Villagarcía, Marín und Vigo. Die Häfen von A Coruña und Vigo liegen an den wichtigsten internationalen Seetransportwegen zwischen Europa, Amerika und Asien. Die galicischen Häfen besitzen somit eine strategische Position, die eine gewisse Spezialisierung auf Be- und Entladen von Schüttgut, Fischereiprodukten und verschiedenen Allgemeingütern ermöglicht. Außerdem werden sie regelmäßig von Fähr- und Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Für die Entladung von frischem wie auch von tiefgekühltem Fisch liegen die wichtigsten Häfen Spaniens in Galicien. In Vigo besitzt Galicien auch eine von insgesamt 3 in Spanien existierenden Freihandelszonen, die einzige im Nordwesten der Halbinsel.
 
 
Die Verbindung schaffende Infrastruktur wird durch die drei Flughäfen in A Coruña, Santiago und Vigo vervollständigt. Diese erfüllen die Bedingungen der Europäischen Kommission für die Anerkennung als “internationale Gemeinschaftsflughäfen”.
Zur Zeit bieten die drei galicischen Flughäfen mehrere tägliche Flugverbindungen zu den großen spanischen Städten sowie verschiedene internationale Direktverbindungen.
 
 
 
 
 Gasnetz
 
Die Ferngasleitung Braga –Tui – Ribadeo – Asturien - León hat gegenwärtig einen Durchmesser von 20’’ (Zoll) und stellt Galicien damit eine Kapazität von 5 Mrd. Thermien pro Jahr zur Verfügung, die mit Hilfe von Verdichtungsanlagen auf 9 Mrd. Thermien p.a. erweitert werden kann. Von der Hauptpipeline führen vier Hochdruckleitungen à 80 bar  das Gas nach Ourense (10’’), Ferrol (8’’), A Coruña (14’’) und nach Curtis (4’’). Weitere Hochdruckleitungen à 16 bar versorgen die Netze der in der Nähe der Hauptpipelines gelegenen Ortschaften und von Lugo.
 
Als Ergänzung des Gasleitungssystems existiert die Anlage für das Recycling von Gas in Mugardos ( in der Nähe von Ferrol) mit einer Gasrecyclingkapazität von 63 945 GWh/Jahr. Diese soll in  einer zweiten Phase auf  93 011 GWh/Jahr erhöht werden.
 
 
 
 Industriegelände
 
Galicien verfügt derzeit über 100 Gewerbe- Industriegebiete, die sich auf die vier galicischen Provinzen verteilen und deren Fläche mehr als 47.000.000 m² umfasst. Grund und Boden stehen daher ausreichend zur Verfügung. Außerdem sind weitere neue Industrie- und Gewerbegebiete in Planung oder bereits im Bau, wodurch das Angebot an Grund und Boden um mehr als 25.000.000 m² steigen und die Infrastruktur für die Ansiedlung neuer Unternehmen geschaffen wird.
 
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